Kaum ist ein Roman zu Ende geschrieben, beginnen Autoren mit der Überarbeitung. Oft legen Sie dabei das Augenmerk auf Wortwahl und Satzbau, Tippfehler oder fehlende Satzzeichen. Bei solch einer Detailarbeit geht häufig der Blick dafür verloren, welche Mängel der Text vielleicht auf dramaturgischer, personeller oder szenischer Ebene aufweist.
Solchen - für "Betriebsblinde" oft unsichtbaren - Schwachstellen kann man mit Hilfe einer Autorengruppe auf die Schliche kommen. Bestenfalls findet man einen kritischen Autor, der bereit ist, das ganze Werk zu lesen und seine Einschätzung, Meinung, seine Fragen und Anregungen zu äußern. Wer weder auf das eine noch auf das andere zurückgreifen kann, dem biete ich das:
"Lektorat der leichten Art"
Gemeint ist damit ein unverstellter Fremdblick in ein Romanmanuskript. Dabei mache ich z.B. deutlich,
- wo beim Leser Fragen auftauchen können
- warum eine Figur künstlich wirkt
- wann der Plot zu sehr im Vordergrund steht oder gar Fehler aufweist
- wie eine Szene spannender aufgebaut werden könnte
- warum der Spannungsbogen nicht trägt
- was unglaubwürdig bzw. unpassend ist
- welche Aspekte gelungen sind - oder auch nicht
- und und und.
Die Vorgehensweise
Die "leichte Art" ist (zumindest gewichtstechnisch) die schwerere, denn ich arbeite direkt am und im ausgedruckten Manuskript; mein Werkzeug ist der Grünstift, mein Angebot die Zwischenbemerkungen auf den Rückseiten. Es gibt keine Korrekturzeichen, nur das Versprechen, dass meine Handschrift leserlich ist.
- Ich bearbeite ausschließlich Romanmanuskripte (ab 100 Normseiten).
Dem Manuskript sollte ein kurzes Exposee beigefügt werden.
- Je Normseite (30/60, max. 1.800 Zeichen) berechne ich 3,00 Euro inkl. MwSt. (mind. 150,- Euro).
- Zunächst bearbeite und berechne ich die ersten 50 Seiten.
Nur wenn der Autor zufrieden ist und Aussicht auf eine sinnvolle Zusammenarbeit besteht, arbeite ich das Manuskript bis zum Ende durch.
- Ich behalte mir vor, Manuskripte ohne Begründung abzulehnen.
(Keinesfalls sollten Manuskripte ohne vorherige Vereinbarung versandt werden.)
Das Ziel
Dem Autor soll es mit Hilfe meiner Anmerkungen und meiner Analyse gelingen, sein Werk zu optimieren. Eine erste Fassung wird dadurch noch nicht zwingend präsentationsreif, doch sie sollte ein großes Stück weiter in Richtung Veröffentlichung gelangen und möglichst eine Güte erreichen, bei der man mit dem Feinschliff (Wortwahl, Satzbau, Rechtschreibung etct.) beginnen kann.
Meine Kompetenzen
Seit 1998 bilde ich meine Schreibfähigkeit kontinuierlich aus: Autorengruppen, ehrenamtliche Tätigkeit beim Bundesverband junger Autoren, Initiatorin der romansuche.de, Seminare, Drehbuch-Weiterbildung an der ifs - Internationale Filmschule Köln, schriftstellerische Mitarbeit an Filmproduktionen, ehrenamtliche Lekorate, "Lektorat der leichten Art" seit 2006. Näheres siehe: www.prassel.de
So bewerten Autoren meine Arbeit:
Deine Vorschläge/Fragen/Kritik kann ich zu 90% nachvollziehen, finde sie extrem hilfreich und auch sehr gut, dabei vorsichtig formuliert.
Ich finde auf jeden Fall deine Tipps und Kritiken sehr gut und anregend. Ich habe auch schon ein paar Mal gelacht, weil da manche Missverständnisse sind und sich das so witzig anhört, was du schreibst. Da muss ich mich auf jeden Fall noch klarer ausdrücken.
Noch mal vielen, vielen Dank für Deine Hilfe, es hat mir nicht nur für die Verbesserung dieses Buches sehr geholfen, sondern auch allgemein viel beigebracht. Ich finde, Du kannst das wirklich gut, den Finger in die Wunde legen und eben nicht nur sagen, "das ist schlecht" sondern gleich konstruktive Änderungsvorschläge machen, die ich in vielen Fällen original so aufgegriffen habe.
aber auch:
Bin etwas verunsichert, das ist wohl der stärkste Eindruck, den ich im Moment habe. Die Anmerkungen zu den Bezügen sind kein Problem und andere formale Dinge sind kein Problem. Es sind wohl eher grundsätzliche Fragen, die mich verunsichern.
Meine Warnung
Es ist wahnsinnig schwer, einen Verlag für ein Manuskript begeistern zu können - selbst für ein gutes! Es freut mich, über die romansuche.de zu erfahren, dass es Autoren immer mal wieder gelingt, doch selbst dann kann der Glückliche keine große Entlohnung für seine Arbeit erwarten. Es ist also auf jeden Fall zu befürchten, dass sich der finanzielle Aufwand, den meine Leistung verursacht, nicht unbedingt amortisieren wird. Wer das Romanschreiben wirtschaftlich betrachten möchte, der sollte von Angeboten wie diesem Abstand nehmen.
Und wer sich jetzt immer noch angesprochen fühlt, den lade ich herzlich ein, mir zu mailen: heike@prassel.de
Meine Partner
Gerne kann ich auch die Kompetenz meiner langjährigen Autorenkollegin und romansuche.de-Lektorin Tanja Schurkus empfehlen. Mehr Infos
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