|
|
|
 |
Adriana Stern
Hamburg, http://www.adriana-stern.de
|
| |
| Geburtsort | ein kleines Dorf auf der holländischen Grenze |
| Geburtsjahr | 1960 |
| Familienstand | geschieden, ein Sohn |
| Schulbildung | Abitur, Studium |
| Berufsausbildung | Zirkuspädagogin, Gestalttherapeutin,Sozialarbeiterin |
| Beruf | Autorin, Zirkuspädogogin,Arbeit zu Kinderrechten |
| |
| Autorentätigkeit | Mit 12 Jahren begann ich Kurzgeschichten, Märchen und Gedichte zu schreiben, die ich aber niemandem zeigte. Ich schloss stattdessen zuerst eine Ausbildung zur Sozialarbeiterin ab, bekam ein Kind, dann wurde ich Körperorientierte Gestalttherapeutin und später Zirkuspädagogin.
Mit dem Schreiben habe ich nie aufgehört. Die ersten Texte von mir erschienen 1993 unter einem Pseudonym. Die Schwerpunkte meines Schreibens sind: Anspruchsvolle und phantasievolle Romane, die in der Realität und der Fantasie von Kindern ab 8 Jahren spielen. Realistische Jugendromane zu Tabuthemen in dieser Gesellschaft, die den Charakter von Krimis haben und jüdisches Leben in Deutschland heute beschreiben. Mainstream - Serien - Krimireihe mit der Krimiheldin Rehka Salomon. |
| |
| Veröffentlichungen | Hannah und die Anderen
Ein Roman für Jugendliche ab 13 Jahren
Taschenbuch 256 Seiten
Verlag: Argument Verlag; Auflage: 3
ISBN-10: 3886199932 /ISBN-13: 978-3886199938
Der Roman „Hannah und die Anderen“ ist im Juni 2008 als Hörbuch erschienen
Copyright 2008 für dieses Hörbuch: RADIOROPA Hörbuch
Eine Division der TechniSat Digital GmbH; Technik Park
D-54550 Daun
gelesen von Anja Bilabel
Laufzeit: 10:03 Stunden
ISBN 978-3-8368-0201-7
Pias Labyrinth
Ein Roman für Jugendliche ab 13 Jahren
Taschenbuch: 249 Seiten
Verlag: Argument Verlag Hamburg
ISBN-10: 3886194795 /ISBN-13: 978-3886194797
Geschichten zum Handbuch für den Schulunterricht
Mit Vielfalt umgehen
Sexuelle Orientierung und Diversity in Erziehung und Beratung
Herausgeber: Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen, D-40219 Düsseldorf, August 2004
Erschienen unter Anna Knupp
»Für manche sind es Brüche, für uns Aufbrüche«
Entfernte Verbindungen – Rassismus, Antisemitismus, Klassenunterdrückung
Orlanda Frauenverlag Berlin, 1993
ISBN-10: 3922166911 ISBN-13: 978-3922166917
Textauszüge und Gedichte
Ursprünglich war alles da
Taschenbuch: 132 Seiten
Verlag: Frühlings Erwachen
2. Aufl. (Dezember 1993)
ISBN-10: 3928456091 /ISBN-13: 978-3928456098
Erschienen unter Channah Stern
»Ich erinnere mich« in:
Zuhause, keine Heimat? Junge Juden und ihre Zukunft in Deutschland
Broschiert: 216 Seiten
Verlag: Bleicher (Oktober 2002)
»Und manchmal wurde daraus Wut« in:
Coming-out-Lese-Buch
Argument Verlag Hamburg, Juni 1999
Taschenbuch: 269 Seiten
Verlag: Argument Verlag (Juni 1999)
erschienen unter Adriana Stern
»Projekt(e) für Mädchen und junge Frauen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Behinderungen«
in: Kissenschlacht und Minigolf
Bifos - Schriftenreihe, März 1998
»Pessach – Überall und nirgendwo<< in
Generationen IHRSINN – eine radikalfeministische Lesbenzeitschrift, Mai 2002
<<Ab heute heißt du Marianne – Lesben und Antisemitismus>> in:
In Bewegung bleiben – 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben
Herausgeber: Gabriele Dennert, Christiane Leidinger, Franziska Rauchut
Broschiert: 456 Seiten
Verlag: Querverlag (1. September 2007)
<<Drei Liebesgeschichten aus der Tora>> in:
Familienmentsch, das erste jüdische Elternmagazin in Deutschland
erscheint: Oktober 2008
zu bestellen unter www.familienmentsch.de |
| |
| Sonstiges | Die Ideen für meine Bücher finde ich so ziemlich überall. Sie fallen mir in meinen Träumen ein, ich finde sie in der Zeitung oder mich lässt eine Nachricht im Fernsehen nicht mehr los. Auch in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und unterwegs beobachte ich immer wieder Szenen, die mich innehalten lassen und mich nachdenklich machen. Und die schließlich meine Phantasie beflügeln. Dann beginne ich zu recherchieren, um mehr über ein Thema in Erfahrung zu bringen.
Bis ein erster Ideenfunke zu einem Buch wird, vergeht oft mehr als ein Jahr. Ich verbringe Wochen, manchmal mehrere Monate damit, meine Figuren und die Geschichte bis ins kleinste Detail kennen zulernen. Erst, wenn ich sie plastisch vor mir sehen kann, und meine Figuren mir alle Fragen an sie zu ihren Eigenschaften, ihren Vorlieben, ihren Schwächen, ihren Träumen beantwortet haben, beginne ich zu schreiben. So entstehen die Romane, die Ihr hier finden könnt.
Kurz bevor mein erster Roman beendet war, dachte ich, mir fällt sicher nie wieder etwas ein. Doch je länger ich schreibe, desto mehr Geschichten entdecke ich in den Gesichtern von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die mir in der U-Bahn begegnen oder im Park, auf der Straße oder im Kaufhaus.
Wie der etwa zehnjährige Junge, der seinen Vater in einer Buchhandlung anschrie: „Ich komme nie wieder nach Hause.“ Ich sah den Vater mit den Achseln zucken und davon gehen. Er ließ seinen Sohn mitten im Laden einfach stehen. Der Junge sah seinem Vater nach. Ich konnte nicht erkennen, ob er wütend, traurig oder überrascht war. Sein Gesicht verwandelte sich vor meinen Augen zu Stein. Schließlich gab er einem Landkartenständer einen heftigen Tritt, drehte sich um, und verließ die Buchhandlung durch den gegenüber liegenden Ausgang. Ich sah ihm nach, bis ich ihn schließlich zwischen den anderen Menschen in der Fußgängerzone aus den Augen verlor. Aber der Junge beschäftigte mich weiter. Ich setzte mich in ein Café und fragte mich, wohin er sich jetzt wenden würde und ob er wirklich nicht mehr nach Hause ginge? Ob der Vater versuchen würde, ihn in der Stadt zu finden? Ob er sich Sorgen um ihn machte oder ob ihm der Junge tatsächlich egal war? Ich fragte mich, warum der Junge überhaupt die Idee gehabt hatte, nicht mehr nach Hause zu wollen? Ich stellte mir vor, wo er lebte, was seine Eltern von Beruf waren, wie viele Geschwister er hatte und ob er das jüngste, älteste oder mittlere Kind in der Familie war. Ob er noch eine Mutter hatte oder nur |
|
| |
Arbeitsproben von Adriana Stern:
|
| |
|
und dann kam Sunny!
Ein Krimi zum Thema Drogen für Jugendliche ab 12 Jahren
Seiten
Arbeitsprobe
|
| |
|
|
|
|
|
|
|